Der Club E.L.S.A. e.V.

Höchster Anspruch an Haltung und Zucht ist unsere Verpflichtung

Zur Geschichte

Im Jahr 1956 stellte unser Gründungsmitglied Frau Rosy Brook-Risse die ersten Rhodesian Ridgebacks in Deutschland auf der ersten VDH-Weltausstellung nach dem Krieg vor, wo ihr Rüde Rhodus Leo Kop Weltsieger wurde. Eine Sensation, wie die damaligen Zeitungsberichte meldeten. Meilensteine der deutschen Rhodesian Ridgeback-Geschichte sind weiterhin das Jahr 1963, in welchem der erste Rhodesian Ridgeback-Wurf aus dem von Carl-Ludwig von Geibler gegründeten Kennel „Aus dem Skaaprevier" in das Deutsche Sammelzuchtbuch eingetragen wurde und das Jahr 1967, in welchem der erste Wurf aus Rosy Brook - Risse's Kennel „Johokwe" beim VDH seinen Eintrag erhielt. Diese und weitere Würfe der beiden Züchter begründeten das Fundament der Rhodesian Ridgeback-Zucht in Deutschland, lange  bevor andere Züchter hinzu kamen. - Viele Jahre später, 1976,  wurde der erste RR-Verein in Deutschland gegründet.

Unser Verein  

Im Jahr 1990 gegründet, sind wir der zweitälteste Rhodesian Ridgeback-Verein in Deutschland. Es ist unser Ziel, das Ursprüngliche dieses afrikanischen Laufhundes - Instinktsicherheit, natürliches Sozialverhalten, hohe Reizschwelle, körperliches Leistungsvermögen sowie seine im FCI-Standard benannte Vielseitigkeit wie Jagdnutzung, Wach- und Familienhundqualitäten - zu erhalten und zu fördern. Die schon bei der Körung durch sorgfältige Sichtung festgestellten Eigenschaften unserer Zuchthunde dienen uns als Grundlage für eine kompensatorische und positiv verstärkende Zuchtauswahl der Zuchtpartner aus gesunden und wesensfesten Ridgebacks. Profitorientierte und für die Rasse ruinöse Welpenvermehrung ist bei uns undenkbar - wir setzen Qualität vor Quantität!

Unsere Züchter

Unter unseren ca. 50 eingetragenen Zwingern sind z.Zt. 25 im Wechsel aktiv. Hier finden Sie auch die Namen und Zuchtstätten, die ab 1963 die Rhodesian Ridgeback-Zucht in Deutschland unter unserem Dachverband VDH begründeten. Alle Züchter und Zuchtwarte werden in zweimal jährlich durchgeführten Züchterschulungen fortgebildet und Erstzüchter in mindestens zwei vorausgehenden Schulungen vorbereitet. Hierbei nehmen die Themen Gesundheit, Ernährung, Aufzucht und Prägung unserer Hunde einen besonderen Stellenwert ein. Aber nicht nur das Wissen und die Fähigkeiten der Züchter werden überprüft, sondern auch deren Möglichkeiten und persönliche Verfügbarkeit während der Aufzuchtphase: So müssen für die Welpen unserer Laufhundrasse neben der häuslichen, familiären Zuwendung  u.a. eine geeignete Auslauffläche von mindestens 300 m² und entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung stehen! Eine besonders verantwortungsvolle und zeitaufwendige Aufgabe unserer Züchter ist die Auswahl der Welpeninteressenten, deren Eignung uns ebenso wichtig ist wie die unserer Züchter. Mietzuchtverhältnisse werden Sie bei uns nicht finden, dafür aber bei Mitgliedern und Züchtern eine angenehme Atmosphäre im Umgang miteinander. Langjährige Kontakte und Freundschaften zwischen Züchtern und Besitzern der Nachzucht sind die Regel.

Unsere Zuchtanforderungen

Die bei uns detailliert vorgeschriebenen Zuchtstandards und stets neu überprüften Welpenaufzuchtbedingungen sind beispielgebend. Wir verhindern zuverlässig die Ausnutzung der Mutterhündinnen sowie eine kommerzielle "Serienproduktion" von Welpen und finden dafür, was besonders wichtig ist, die volle Zustimmung unserer Mitglieder: Es darf bei uns mit maximal zwei Zuchthündinnen gezüchtet werden, wobei diese nach einem Wurf mit mehr als 8 Welpen eine Schonpause von 18 Monaten vor einer erneuten Belegung einlegen müssen. Um die Winteraufzucht nach Möglichkeit zu vermeiden, werden Belegungen in der 2. Jahreshälfte an die Erfüllung von Auflagen für den Welpenauslauf bei Schlechtwetter geknüpft; außerdem dürfen Hündinnen nach der 2.Schnittgeburt oder einer Magentorsion nicht mehr belegt werden. Auch diese Einschränkungen dienen bei unserer wurfstarken Rasse sowohl dem Tierschutz als auch sichtbar der Zuchtqualität. Kundige Welpenkäufer kennen den Wert unserer Zuchtmaßnahmen und die Qualität unserer Aufzucht; man sollte deshalb auch bereit sein ggf. einige Zeit auf seinen Welpen zu warten und/oder lange Anfahrtswege in Kauf zu nehmen! Unseren Ridgebackbesitzern aus dem Ausland war es ein guter Hund wert.

Die Überprüfung unserer Aufzucht

Unsere Rhodesian Ridgeback-Welpen werden von unabhängigen Zuchtwarten, die selbst langjährig erfahrene Züchter sind, sorgfältig überprüft und abgenommen. Der Käufer erhält mit dem Welpen einen Impfausweis, der die ersten Mehrfachimpfungen dokumentiert, und eine Kopie des Abnahmebogens mit über 30 abgestuften Exterieur- und Qualitätskriterien, die nichts verschweigen. Der weltweit anerkannte VDH/FCI-Abstammungsnachweis der abgegebenen Welpen wird vom Züchter nachgereicht, da diese Ahnentafeln durch unseren Dachverband VDH erst nach der Abnahme auf Grund der Abnahmedaten ausgefertigt werden. Es ist bei uns übrigens selbstverständlich, dass Ihnen die Züchter und der Verein auch noch nach der Übergabe des Welpen beratend und helfend zur Seite stehen. Kundige Welpenkäufer erkennen den Wert unserer Zuchtmaßnahmen und die Qualität solcher Aufzucht.

Vorsicht beim Welpenkauf

Rhodesian Ridgeback-Welpen bekommt man inzwischen fast überall und zu jeder Jahreszeit, oft jedoch ohne Ahnentafeln oder mit solchen ausgestattet, die vom VDH/FCI nicht anerkannt sind und deren Informationswert daher zweifelhaft ist. Viele "Produzenten" dieser Hunde verdienen nicht das Wort "Züchter" und die traurigen Ergebnisse sind - für den Laien auf den ersten Blick nicht erkennbar - in Prägung, Gesundheit, Eigenschaften und Rassetyp oft minderwertig. Mehr denn je gilt heute die Devise unseres Dachverbandes VDH: "Augen auf beim Hundekauf"!  Die Berücksichtigung der vorangehenden Ausführungen ist daher für jeden Welpenkäufer wichtig, ist er doch gewillt, eine langjährige Partnerschaft mit einem Rhodesian Ridgeback einzugehen.

In den letzten Jahren kommt es auch immer wieder vor, dass Züchter, die in Deutschland leben und ihre Würfe auch hier aufziehen, sich dem strengen Zuchtreglement der VDH-Vereine entziehen in dem sie im Ausland (z.B. Montenegro) einen Zweitwohnsitz anmelden und sich dort dann die Ahnentafeln für ihre Welpen ausstellen lassen. Die Zuchthunde haben weder eine der strengen Zuchtzulassungsprüfungen mit Verhaltensüberprüfung (die bei uns für jeden Zuchthund vorgeschrieben ist) absolviert, noch sind die Aufzuchtbedingungen, wie es bei uns Vorschrift ist, überprüft worden. Gleiches gilt selbstverständlich für die Aufzucht und die Abnahme der Welpen. Diese Züchter nutzen es aus, dass in den entsprechenden Ländern kein Dachverband an die FCI angegliedert ist, der die Zucht so überwacht wie es bei uns in Deutschland der Fall ist.
Achten Sie also bitte darauf, dass in Deutschland gezüchtete Hunde immer VDH/FCI-Papiere haben müssen.

Unsere Welpenvermittlung

Sie ist selbstverständlich ein kostenloser Service!
Bei konkreten Welpenwünschen wenden Sie sich bitte telefonisch an unsere Vermittlungsadressen (siehe: Kontakt), da der gegenseitige Auskunftsbedarf auf diese Weise schneller geregelt werden kann. Diese verweisen Sie an Züchter, die zur Zeit noch nicht vergebene Welpen haben oder die in Kürze einen Wurf erwarten und nach Möglichkeit in Ihrer Nähe wohnen, damit frühzeitig der erwünschte Kontakt zu Ihrem neuen Familienmitglied, zu dessen Züchter und zur Aufzuchtstätte gegeben ist.

Ausbildung

Der Rhodesian Ridgeback wird international in der FC.-Gruppe 6 der „Scenthounds" (Lauf- und Schweißhunde) geführt, was nicht nur seinen historischen Eigenschaften entspricht, sondern auch seiner weltweiten Nutzung, die sich keineswegs im Müßiggang erschöpft.
Der Club E.L.S.A. unterstützt die Junghund-, Leistungs- und jagdliche Ausbildung von Rhodesian Ridgebacks. Wir organisieren unterschiedliche Seminare (z.B. für Mantrailing und jagdliche Arbeit mit dem RR) und führen Prüfungen durch, veranstalten Coursings und vieles mehr. Diese Arbeit soll zur Erhaltung der vielseitigen Eigenschaften und der Gesundheit des Rhodesian Ridgeback beitragen sowie als zweckmäßige Hilfe für engagierte Hundebesitzer dienen, damit die Rhodesian Ridgebacks  auch zukünftig zu mehr als „Couchpotatoes" brauchbar sind. Selbstverständlich sind unsere Veranstaltungen auch für Nicht-Mitglieder mit VDH/FCI-Hunden zugänglich. Eine Schutzhundausbildung wird ausdrücklich abgelehnt.

Information

Lassen Sie sich durch die Vertreter der Ressorts beraten, die Sie unter Ansprechpartner finden.


Sie möchten Mitglied werden?:  Aufnahmeantrag Club E.L.S.A. e.V.